Weibliche C-Jugend kämpft sich nach schwachem Start stark zurück
FC Burlafingen – VfL Waldkraiburg 31:29
25. Oktober 2026
Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel beim FC Burlafingen standen alles andere als optimal. Mit einem kleinen Kader und lediglich zwei Auswechselspielerinnen machte sich die weibliche C-Jugend des VfL Waldkraiburg bei regnerischem Wetter auf die längste Auswärtsfahrt der Saison.
Durch die Zeitumstellung hatte man zumindest gehofft, dass die Mädchen mit einer zusätzlichen Stunde Schlaf von Beginn an hellwach in die Partie starten würden. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Die ersten zehn Minuten wurden deutlich verschlafen, sodass der VfL früh einem Fünf-Tore-Rückstand beim Stand von 4:9 hinterherlief.
Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es nicht, entscheidend näher heranzukommen. Burlafingen nutzte die Waldkraiburger Fehler konsequent und baute den Vorsprung bis zur Pause weiter aus. Mit einem deutlichen 12:19-Rückstand ging es schließlich in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der VfL deutlich stabiler. Die Partie verlief nun wesentlich ausgeglichener, allerdings fehlten zunächst noch die entscheidenden Aktionen, um den Rückstand spürbar zu verkürzen.
In der 39. Minute brachte eine Auszeit noch einmal neue Energie. Mit zwei schnellen Treffern konnte Waldkraiburg den Abstand auf fünf Tore reduzieren. Dieser Rückstand blieb auch in den folgenden Minuten weitgehend bestehen.
In der Schlussphase zeigte die junge Mannschaft dann noch einmal großen Kampfgeist. Tor um Tor arbeitete sich der VfL heran und machte die Begegnung tatsächlich noch einmal spannend. Am Ende reichte es zwar nicht mehr ganz für die Wende, doch aus einem zwischenzeitlich deutlichen Rückstand wurde noch eine knappe 29:31-Niederlage.
Gerade in einem körperlich intensiven Spiel konnte sich die deutlich jüngere Waldkraiburger Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit sehr gut behaupten. Mit weniger technischen Fehlern, einer konsequenteren Abwehrarbeit und einer besseren Chancenverwertung wäre es durchaus möglich gewesen, selbst den Sieben-Tore-Rückstand aus der ersten Halbzeit noch zu drehen.
Trotz der Niederlage zeigte die Partie erneut, wie viel Potenzial in dieser jungen Mannschaft steckt. Dieses Potenzial gilt es nun im nächsten Spiel abzurufen, wenn mit Schwabmünchen vermutlich einer der stärksten Gegner der Liga wartet. Um dort erfolgreich zu sein, wird von Beginn an volle Konzentration und eine konsequente Leistung über die gesamte Spielzeit notwendig sein.